Was machst du heute? – Teil III

14. Februar 2018 | Autor: Stre | Kategorien: Aktuelles, Aktuelles Archiv

Philina, 23

Was machst du heute?

Zurzeit mache ich eine Ausbildung zur Kauffrau für audiovisuelle Medien bei einer Film- und Fernsehproduktionsfirma in Köln.

Wie war dein Weg dorthin?

Nach meinem FOS-Abschluss 2011 zog es mich erst einmal für ein paar Monate als Au Pair nach Irland. Anschließend absolvierte ich für zweieinhalb Monate ein Praktikum bei einer Filmtiertrainerin in München. Durch mein dortiges Praktikum kam ich das erste Mal mit der Filmbranche und einem professionellen Filmset in Kontakt. Da mir dies sehr gefiel, folgte ein weiteres Praktikum als Setrunnerfür einen ZDF TV-Film. Schnell merkte ich, dass mir die Arbeit am Filmset viel Freude bereitete und ich mir einen Beruf in dieser Richtung gut vorstellen könnte. Also folgten weitere Praktika in diesem Bereich. Ich arbeitete mich von der Praktikantin/Setrunnerin zur Set-Assistentin hoch und arbeitetezwei Jahre am Set für verschiedene TV- und Kinoproduktionen. Da viele Berufe am Set keine anerkannten Ausbildungsberufe sind, entschied ich mich noch eine Ausbildung zur Kauffrau für audiovisuelle Medien zu machen. In der Ausbildung lernt man alle wichtigen Schritte, die die Herstellung und Organisation einer TV-/Kino-/Musikproduktion betreffen. Dies gibt mir die Möglichkeit später einen größeren Spielraum zwischen den Abteilungen in der Branche zu haben.
 

Inwieweit war die FOS für dich hilfreich?

Durch die FOS lernte ich, dass Schule auch Spaß machen kann. Besonders die verschiedenen Arbeitsfelder zeigten mir wie vielfältig Kreativität ist und wie man sie in unterschiedlichen Bereichen anwenden kann.Ich lernte schnell mich neuen Herausforderungen zu stellen und selbständig zu arbeiten.

Was hat dir an der FOS gefallen?

Durch den abwechslungsreichen Lehrplan wurde es fast nie langweilig. Ich bekam umfangreiche Einblicke in diverse gestalterische Arbeitsfelder, die an anderen Schulen nicht angeboten werden. Da viele Lehrer einen kreativen Beruf erlernt und ausgeübt haben, konnten sie einem ihr Wissen, basierend auf ihren eigenen Erfahrungswerten, wunderbar weitervermitteln.Das hohe Engagement derLehrer führte daher zusätzlich zu einem sehr guten Arbeitsklima in der Wilhelm Wagenfeld Schule.


Die Fragen stellte Christian Becker