Aufnahmebedingungen


Allgemeine Informationen

Am Beruflichen Gymnasium wird nach drei Jahren das allgemeinbildende Abitur erlangt. Dazu werden die schriftlichen Prüfungen des Zentralabiturs
im Leistungskurs Englisch bzw. Leistungskurs Deutsch und im Grundkurs
Mathematik absolviert. Die Profilleistungsfächer sind Gestaltung bzw. Multimedia mit jeweils einer schriftlichen Abiturprüfung.

Der Einstieg in das Berufliche Gymnasium ist nur mit der E-Phase möglich. Die drei Jahre der Ausbildung (1 Jahr Einführungsphase + 2 Jahre Qualifikationsphase) müssen durchgehend belegt werden.

Falls ein Auslandsaufenthalt geplant ist, muss dieser vor Beginn der E-Phase stattfinden. Eine Beurlaubung dafür während der drei Jahre muss gesondert beantragt werden und darf maximal drei Monate betragen.

Eine Aufnahme ist auch bei fehlender zweiter Fremdsprache möglich. Diese muss dann verpflichtend neu aufgenommen und drei Jahre belegt werden.

Zugangsvoraussetzungen

aus dem Gymnasium:

Erfolgreicher Besuch der Klasse 9 und Versetzung nach Klasse 10

aus Oberschulen / Gesamtschulen / Realschulen / Berufsfachschulen:

in Bremen: Mittlerer Schulabschluss (MSA) mit der Berechtigung zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe mit dem Durchschnitt von 3,0 insgesamt und ebenfalls 3,0 in den Kernfächern Deutsch, Mathematik, Englisch

Niedersachsen: erweiterter Sekundarabschluss I mit dem Durchschnitt von 3,0 insgesamt und ebenfalls 3,0 in den Kernfächern Deutsch, Mathematik, Englisch

Anmeldung

Schüler aus Bremen: über ihre derzeitige Sek I – Schule bis jeweils 10. Februar des jeweiligen Jahres

Schüler von Privatschulen / Schüler aus Niedersachsen:

Das Formular  erhalten Sie gegen einen frankierten und an Sie adressierten Rückumschlag oder direkt in unserem Sekretariat.

Bei 1. Wohnsitz in Niedersachsen:

Sie benötigen eine Freistellungserklärung Ihrer zuständigen Landesschulbehörde

(LSB Hannover, LSB Lüneburg oder LSB Osnabrück).

WICHTIG: Niedersächsische Schüler dürfen nur dann an Bremer Schulen angenommen werden, wenn die zuständige niedersächsische Landesschulbehörde die Freistellung vom Schulbesuch
in Niedersachsen erklärt.

Diese Freistellung muss uns spätesten am 1.Schultag vorliegen. Nachrücker werden nur dann berücksichtigt, wenn die Freistellung vorliegt.

Wir weisen darauf hin, dass durch die Erteilung der Freistellung kein
Rechtsanspruch auf Aufnahme in einer Schule des Landes Bremen vorliegt.

Merkblatt/Antrag

Den Antrag schicken Sie bitte zu Ihrer zuständigen Landesschulbehörde.

Bewerbungsgespräche für niedersächsische Bewerber

Nach Eingang des Anmeldeformulars erhalten niedersächsische Bewerber sofort noch im Februar eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch. Dazu mitzubringende Unterlagen sind: Motivationsschreiben, Tabellarischen Lebenslauf, Passbild, 3 Briefmarken a 0,60 €; eine Bewerbungsmappe mit künstlerischen Produkten (analog / digital), die über den Unterricht hinaus gehen.

Das Bewerbungsgespräch ist ein Gruppengespräch, bei dem die Bewerber ihre künstlerischen Produkte und sich selbst präsentieren sowie auf Fragen unserer Gestalter und Schülertutoren antworten.

Hinweise für die Arbeit in den Profilen Gestaltung und Multimedia

Hardware

Ein normaler Multimedia-PC oder Laptop ist ausreichend.

Unsere Schüler arbeiten sowohl mit Windows-PCs als auch mit Apple Macintosh-Rechnern.

PCs sollten 64-Bit-Software verarbeiten können und mindestens 4 GB Ram-Speicher haben.

Software

  1. Office Systeme: Open Office, MS Office(Version ab 2007), hauptsächlich Textverarbeitungs-sowie Präsentationsprogramme und
    Tabellenkalkulation

  2. Für die professionelle Bild-, Grafik-, Animations-, Video-und Webseiten-Bearbeitung: Adobe Suite – z.Zt. CS6. Für zuhause reichen auch frei verfügbare Programme wie Gimp, für die Vektorgrafik Inkscape u.ä.
  3. Für die 3d Grafik und Animation nutzen wir 3d-Studio-Max; für Schüler bei Autodesk frei erhältlich. Auf einem Macintosh muss erst Windows emuliert bzw. installiert werden.