Fotografie
Der Fotograf fährt heute zweigleisig: er arbeitet analog und digital, wobei der digitale Sektor heute alle Bereiche vom Porträt über die Katalogfotografie bis zur Werbung umfasst.
Zunehmend wird digital die Kleinbildkamera zum wichtigsten Arbeitsgerät, größere Formate bleiben Spezialgebieten vorbehalten. Das chemische Labor verliert an Bedeutung und ist der Bildbearbeitung und anschließendem digitalen Ausdruck gewichen.
Der Fotomedienlaborant hat den Fotolaboranten abgelöst. Neben der traditionellen Film- und Bildentwicklung werden zunehmend digitale Arbeitstechniken wie das Scannen von Bildvorlagen oder Filmen ausgeführt. Es folgt die Bildbearbeitung und die digitale Bildausgabe, auch für die Weiterverarbeitung im Druck.
Der Mediengestalter Bild und Ton stellt Kino- und Fernsehfilme, Industrie-, Wirtschafts- und Werbefilme her. Er gestaltet und produziert Hörfunksendungen, wirkt mit bei der Vorbereitung von Produktionen und nimmt bild- und tontechnische Geräte in Betrieb. Eingeschlossen in diese Ausbildung ist das Spezialgebiet des Film- und Videoeditors, der vorwiegend mit dem Vorbereiten und Ausführen von Bild- und Tonmontagen befasst ist.
Alle Ausbildungen dauern drei Jahre und können auf Antrag auf 2,5 bzw. 2 Jahre verkürzt werden.
Informationen zu den Berufen findet man ausführlich unter
Centralverband Deutscher Berufsphotographen // www.cvphoto.de
Handwerkskammer Bremen // www.handwerkskammer-bremen.de
Kreishandwerkerschaft Bremen // www.bremen-handwerk.de
Handelskammer Bremen // www.handelskammer-bremen.de
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